Babyzart und kuschelweich

Klitzeklein, federleicht und hauchzart – das ist mein kleiner süßer Neffe. Zur Geburt gab es etwas von Herzen. Etwas zum Streicheln, zum Kuscheln, zum Wärmen. Etwas, in dem viele Stunden Arbeit und tausend gute Gedanken stecken – einer in jeder Masche. (Ich habe nachgerechnet: Das ergibt ca. 80000 gute Gedanken!) Eine gestrickte Babydecke.

Das Modell könnte simpler nicht sein: Alles rechte Maschen, wohin das Auge blickt. Der Herstellungsprozess ist damit eindeutig fernsehtauglich und sogar autobahngeeignet (als Beifahrer versteht sich). DAS Winterprojekt für alle, die schnell frieren. Mit schönen Farben werden auch rechte Maschen nicht langweilig.

01_Babydecke

Das Material ist ein Traum: Merino Extrafine von Drops. Wunderbar weich, traumhafte Farben, herrlich zu verstricken und ein Hammerpreis (25% Rabatt noch bis 11. Oktober). Hier bestellt. Übrigens ein toller Shop, schöne Wolle und ein sehr freundlicher und zuverlässiger Service – nur mal so nebenbei erwähnt. Die Wolle ist bei 40°C in der Maschine waschbar. Optimal! Mütter wissen warum.

Hier die Eckdaten meiner Babydecke:

Maße ca. 100 cm in Länge und Breite
Materialverbrauch 700 Gramm Drops Merino Extrafine und 50 Gramm Drops Baby Merino

Hier mal eine Kurzanleitung – die Decke ist wirklich super-super-super einfach zu stricken. Wenn der Rand nicht wäre… Ich habe mich hier für eine I-Cord-Umrandung entschieden. Einerseits, weil die Merinowolle so mehr Halt bekommt, und andererseits weil mein Mann das so wollte es toll aussieht.

Für den I-Cord-Rand zunächst mittels Hilfsfaden 200 Maschen anschlagen. Wie das geht, sieht man hier ganz gut. Wenn das geschafft ist, geht es erst einmal lange, lange kraus rechts vorwärts (also Hinrunden rechte Maschen stricken und Rückrunden – genau – auch rechte Maschen) bis alle Knäule verstrickt sind, oder die Decke die gewünschte Länge erreicht hat.

Dann beginnt das I-Cord-Abketten. Auch dafür gibt es hier eine gute Anleitung. Die ganze Reihe nach diesem Prinzip abketten. Ich habe mit einer Kontrastfarbe und mit einer dünneren Wollstärke abgekettet, weil ich nicht wollte, dass der Rand zu dick wird. Hat bestens funktioniert. Anschließend über die Längsseiten der Decke 200 Maschen aufnehmen und genauso abketten. Dann die provisorisch angeschlagenen Maschen vom Hilfsfaden wieder auf die Nadel bringen und ebenfalls als I-Cord abketten. Mit der zweiten Seite wie mit der ersten verfahren. Das war es schon.

03_Babydecke

Man könnte natürlich auch einen anderen Rand stricken, oder anhäkeln, oder ganz auf einen Rand verzichten. Alles vieles ist möglich!

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Hier mal das Schwestermodell für meine (inzwischen gar nicht mehr so) kleine Nichte: Andere Farben, dickere Wolle, Rippenrand (2 rechts, 2 links).

Ran an die Nadeln!

Ulrike