Olala {Fairelith Top}

Wieviel Shirt-Schnitte braucht man eigentlich? Wenn ich meinen Mann fragen würde, wäre die Antwort: Einen. Maximal zwei. Einmal Raglan und einmal mit – wie nennt man das?! – angesetzten Ärmeln. Was für ein Glück, dass es für uns Frauen etwas mehr Auswahl gibt. Ganz neu auf dem deutschen Schnittmustermarkt ist das Fairelith Shirt von Blank Slate Patterns, das Annika von Näh-Connection jetzt ins Deutsche übersetzt hat. Und auch, wenn es Shirtschnitte gibt wie Sand am Meer, dieses hier ist anders.

Dieser Beitrag enthält Werbung. Das Schnittmuster und der Stoff wurden mir jeweils kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich zeige und nähe aber nur, was ich wirklich mag. Mein Post, meine Meinung.

Mein Lieblingsshirt ist weit geschnitten, hat angeschnittene, kurze Ärmel und einen Bären auf der Brust. Es hat jetzt völlig unerwartet Konkurrenz bekommen. Eigentlich mag ich (an mir) gar keine Raglanärmel. Und eigentlich mag ich auch keine körpernah geschnittenen Shirts. Aber die Schnittführung am Ausschnitt dieses Shirts hat mich neugierig gemacht. Und weil ich sowieso dringend ein neues Longsleeve brauchte, habe ich dieses hier einfach mal ausprobiert. Und siehe da: Es ist genial!

Natürlich könnte meine Begeisterung an den Streifen liegen. Ich liebe Streifen. Wisst ihr ja. Aber meinen Mann kann man damit nicht beeindrucken. Dem sind Streifen so ziemlich egal. Trotzdem war er sofort ein großer Fan von diesem Shirt, als ich es zum erstem Mal überzog. Denn dieses Shirt kann etwas, was andere nicht können. Es kann flirten. Ja, wirklich!

Ich glaube, es liegt an der Rückenansicht. Ja, von vorne ist es hübsch. Aber von hinten ist es WOW! Deshalb habe ich hinten auch noch einen kleinen Hingucker aufgenäht, aber das nur am Rande. Der Schnitt ist übrigens extra so konzipiert, dass man keine BH-Träger sieht. Und nein, ich habe meinen BH auf diesen Fotos nicht versteckt, über die Schultern gezogen oder womöglich zu Hause gelassen. Nein, ich trage ihn ganz normal. Die Anleitung erklärt sehr ausführlich, wie man sich die Ausschnittlinie ganz individuell so anpasst, dass die BH-Träger verborgen bleiben. Klar, hin und wieder muss man doch noch etwas zurecht rücken, wenn man eine Tasche über der Schulter oder ein Kind auf dem Arm trägt. Aber normalerweise sitzt das Ding überraschend perfekt.

Der Stoff ist wieder – ihr ahnt es schon – ein Ringeljersey von Nosh. Klassisch und geht einfach immer. Ich glaube, ein schwarz-weißes Ringelshirt braucht jeder im Schrank. Oder zwei oder drei? Schaut euch mal bei meinen Botschafter-Kolleginnen um, da werdet ihr eine ganze Reihe schwarz-weißer Ringel-Faireliths sehen. Ist aber auch ne coole Kombi, oder?!

Also, ich glaube, abschließend kann ich festhalten: Erstens, ich habe eine Schwäche für Streifenstoffe. Und zweitens: Ich mag Schnitte mit einer besonderen Rückansicht. So wie den, oder den oder den. Merkt ihr was? Wenn man vorne nichts zu zeigen hat, muss man eben hinten etwas tiefer blicken lassen. Und in Kombination mit meinem Marta Skirt fühle ich mich trotz Chucks richtig feminin.

Das Fairelith Shirt gibt es ab sofort bei Näh-Connection und bis zum 9. Mai zum Aktionspreis.

Ulrike

 

Schnittmuster Fairelith Top von Blank Slate Patterns, auf Deutsch erhältlich bei Näh-Connnection (der Schnitt wurde mir zur Verfügung gestellt). Ärmel leicht verlängert.
Stoff
schwarz-weißer Ringeljersey von Nosh (wurde mir zur Verfügung gestellt)

Verlinkt bei Rums, Ich näh‘ bio und Selbermachen macht glücklich.

3 Kommentare

  1. Ani Lorak

    Schönes Shrit. Würde ich auch anziehen, mag ebenso Streifen oder Ringel und schwarz-weiß. Das Shirt passt super zu dem Rock. Ja – eindeutiges Flirten des Shirts!

  2. Pingback: Fairelith Top - metterlink.com

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