Jeder Tag sollte ein Sonntag sein {Sunday Everyday Sweater}

Ja, sie läuft noch, die Aktion #sweaterweather mit Näh-Connection. Und wenn ich euch gestern mit meiner Version des Sunday Everyday Sweaters nicht überzeugen konnte, dann ist vielleicht dieser Sweater was für euch? Gleiches Schnittmuster, ganz anderer Typ.

Enthält Spuren von Werbung | Das Schnittmuster und die Stoffe sind mir jeweils kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Wie immer gilt: Mein Post, meine Meinung.

Gestern habe ich euch ja schon vom Sunday Everyday Sweater vorgeschwärmt. Und heute geht die Lobhudelei gleich weiter, denn wenn ich ein und denselben Schnitt direkt zwei mal hintereinander nähe, dann hat er sich irgendwie in mein Hirn und mein Herz geschlichen. I like.

Nach der kurzen Cropped-Version musste ich unbedingt auch die Tunika-Länge ausprobieren – natürlich wieder mit dem gestuften Saum, der hat’s mir einfach angetan. Die Idee mit den Nieten an der „Stufe“ habe ich übrigens bei Lee geklaut. Die Tunika-Länge ist die längste von drei Versionen (und die von gestern die kürzeste). Dazwischen gibt es noch eine „normale“ Sweater-Länge. Bei den beiden längeren Modellen kann man Taschen in die Seitennähte integrieren. Für mich perfekt, denn so eine Tunika trage ich gern mit Leggings und die haben in der Regel keine Taschen. Wohin dann also mit Taschentüchern – hatschie – und kalten Händen? Genau.

Der Schnitt ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Obenrum erscheint der Sweater riesig, während er untenrum sehr schmal ist. Und – ja – die Silhouette erinnert stark an die Mode der achtziger Jahre. Alles kommt irgendwann wieder. Und jetzt sind scheinbar die Achtziger dran. Ich kann mich schwach daran erinnern, dass meine Mama damals einen ganz ähnlichen Pulli getragen hat. Vermutlich war er aber eher rot-gelb-blau-grün-bunt, die dazu gehörige Leggings ziemlich synthetisch und die Haare wild auftoupiert. Ähm, ja. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Fakt ist: Der Sweater ist irre bequem und gleichzeitig irgendwie schick. Ich mag es, dass man dank des schmalen Unterteils noch ein bisschen „Figur“ erahnen und mit dem Hintern wackeln kann. Und gleichzeitig sind überflüssige Winterpfunde gut versteckt. Ob der Sweater gut fällt, ist in den meisten Fällen wohl eine Frage des Stoffes. Steife, feste oder sehr voluminöse Stoffe, würde ich für diesen Schnitt nicht wählen. Ohnehin empfiehlt die Designerin Stoffe mit einer Dehnbahrkeit von mindestens 40 Prozent. Also sehr elastische Stoffe wie Sommersweat oder Strick. Dann fallen auch die überschnittenen Schultern schön und lässig und wirken nicht aufgeplustert wie in den Achtzigern. Und für die Bündchen unten sind wirklich weiche und sehr elastische Bündchenstoffe ratsam. Ich habe hier ein Ribbündchen verwendet, das normalerweise schon beim Anschauen ausleihert und für die meisten anderen Verwendungszwecke einfach viel zu nachgiebig ist. Für diesen Schnitt ist es dagegen perfekt. Festere Bündchen könnten die Bewegungsfreiheit etwas einschränken und den Pulli nach unten noch schmaler erscheinen lassen. Das ist dann aber Geschmackssache. Ich mag es schmal, aber nicht hauteng.

Na, hab ich euch überzeugt? Noch bis Sonntag läuft die Aktion #sweaterweather bei Näh-Connection und ihr erhaltet zehn Prozent Rabatt auf den Einzelschnitt und sogar 30 Prozent auf das Sweater-Paket mit Sunday Everyday Sweater, Diamond Sweater und Brunswick Sweater. Es lohnt sich, denn bis zum Frühling dauert es noch ganz schön lange. Leider. Bis dahin können wir uns entweder warme Gedanken machen oder warme Sweater nähen. Oder beides. ;-)

Ulrike

Schnittmuster: Sunday Everyday Sweater von Ensemble Patterns auf Deutsch bei Näh-Connection. Genäht in Größe 6, Tunika-Länge mit Split Hem.
Änderungen: Keine.
Stoffe: Bio-Sommersweats von Nosh-Organgics (leider nicht mehr erhältlich)

Verlinkt bei Selbermachen macht glücklich, Women on Fire, Du für Dich am Donnerstag und Sew La La.

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