{Montavilla Muumuu}

Der Titel dieses Posts kann stutzig machen. Nee, hier geht es heute nicht um Kosenamen für intime Rgionen des weiblichen Körpers, Beckenbodentraining (der Muttermund lässt grüßen) oder Karamellbonbons. Anzüglich wird es trotzdem, denn das Montavilla Muumuu kann man anziehen – als Top, Mini- und Maxikleid.

Montavilla Muumuu

Enthält Spuren von Werbung | Das vorgestellte Schnittmuster wurde mir kostenlos zur Vefügung gestellt. Wie immer gilt: Mein Post, meine Meinung.

Eins gleich mal vorneweg, damit wir alle ein gewisses Bild aus dem Kopf kriegen: Das Muumuu – oder auch Mu’umu’u – stammt aus Hawaii und ist ein Kleid. Kurzärmelig, meistens bodenlang und locker fallend. Zugegeben, das klingt so gar nicht nach dieser zarten, weißen Leinenbluse, die ich euch heute präsentiere. Und doch hat sich Peggy von Sew House 7 beim Design des Schnittes von den traditionellen hawaiianischen Muumuus inspirieren lassen. Hätte ich die Maxikleidversion des Schnittes genäht, wäre der Zusammenhang deutlicher. Statt dessen ist es ein sehr, sehr moritzwerk’sches Muumuu geworden. Schlicht, schlichter, am schlichtesten.

Vernäht habe ich einen weißen Leinen, den ich damals bei Catrin vom Stoffbüro gekauft habe. Leinen ist übrigens einer der nachhaltigsten Stoffe, die man hierzulande bekommen kann – dazu gibt es hier demnächst mehr zu lesen. Ich liebe, liebe, liebe weißes Leinen im Sommer über alles – nicht nur wegen seiner Nachhaltigkeit, sondern vor allem wegen seiner positiven Trageeigenschaften. Leinen ist kühl, robust und sehr unempfindlich gegen Schmutz. Der perfekte Stoff für den Sommerurlaub (Hashtag #embracethewrinkle – Knitterfalten muss man mögen). Leinen gibt es in vielen verschiedenen Stärken, Webungen und mittlerweile sogar als Wirkware. Als dezentes i-Tüpfelchen habe ich für die seitlichen Einsätze meines Muumuus hier zum Beispiel einen gröberen Leinen mit Musterwebung gewählt. Ganz so schlicht ist mein Muumuu also gar nicht. Es fällt nur auf den Fotos kaum auf. Weiß lässt sich eben fast genauso schwierig fotografieren wie schwarz.

Der Schnitt indes ist relativ einfach zu nähen und durchaus anfängertauglich. Die Bluse bzw. das Top kommt völlig ohne Verschluss aus. Wer also keine Knöpfe oder Reißverschlüsse einnähen mag, ist hier genau richtig. Das An- und Ausziehen ist trotzdem kein akrobatischer Balanceakt, denn die Armausschnitte sind dank eingenähter Gummizüge elastisch, was da Ganze auch noch irre bequem macht. Neben Leinen empfehlen sich auch Popeline, Batist, Chambray oder Double Gauze, aber auch Seide, Tencel oder Viskose. Bei letztern stehen die „Flügelchen“ dann nicht ab, sondern flattern locker auf der Schulter. Auch schön.

Für das Top braucht man übrigens nur etwas mehr als einen Meter. Und wenn man die Seiteneinsätze aus einem Kontraststoff fertigt, reichen teilweise sogar schon die „Reste“, die sich gern in unseren Stofflagern tummeln. Damit ich mein Muumuu in die Hose stecken kann (OMG! Was für eine Aussage!), habe ich das Top bei Größe 10 um zehn Zentimeter verlängert (wir erinnern uns… ich bin knapp einsachtzig) und folgende Stoffmengen verbraucht:

  • für den Hauptstoff ca. 70 x 100 cm
  • für die Einsätze ca. 50 x 70 cm
  • Zusätzlich benötigt man noch etwas Schrägband oder macht sich selbst welches.
  • Und ca. 30 cm Gummiband.

Wenn ich jetzt zufällig noch drei Meter blau, grau oder rosa meliertes Leinen in meinem Stoffvorrat hätte, würde ich mir glatt noch ein Maxi-Muumuu für den Urlaub nähen. Nach anfänglicher Maxikleid-Skepsis haben meiner Botschafter-Kolleginnen mich nämlich mittlerweile überzeugt und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich jetzt ein Maximuumuu brauche. Was meint ihr? Würde mir das stehen? Passt das zu mir…? Wer auch schon überzeugt ist, bekommt den Schnitt jetzt ganz neu bei Näh-Connection – bis einschließlich kommenden Montag sogar zum Einführungspreis. Schaut euch unbedingt die Designbeispiele von Miriam, Katja, Corinna, Annika und Katharina an – eines schöner als das andere.

  • Ulrike

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