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Einer für alles {Dunnerkiel}

Dunnerkiel - Schnittmuster-Hack mit Wollstoff

Sportlich sollte er sein. Und ein bisschen klassisch. Aber gleichzeitig cool. Skandinavisch minimalistisch. Dabei natürlich absolut bequem und alltagstauglich. Möglichst wetterfest und warm, aber nicht zuuuu dick. Und radfahren muss er auch mitmachen. Im wahrsten Sinne des Wortes gesucht war eine eierlegende WOLLmilchsau. Jetzt hab ich ihn mir endlich genäht – meinen Herbstmantel. Und auch wenn er ganz anders geworden ist, als ich ihn mir anfangs vorgestellt hatte, ist er (fast) perfekt.

Enthält Spuren von Werbung | Auch wenn ich – wie (fast) immer – alle Stoffe, Materialien und Schnittmuster selbst gekauft habe, enthält dieser Post Werbung in Form von Empfehlungen und Verlinkungen, für die mich niemand bezahlt hat.

In den letzten acht oder neun Jahren hat mich mein dunkelblauer Softshellmantel von Derbe durch den Herbst begleitet. Und er wird auch noch weiterhin an meiner Seite bleiben, allerdings eher für Einsätze im Garten oder ein wilde Runde im Wald. Seine besten Tage hat er definitiv hinter sich. Und auch mein Stil hat sich mittlerweile weiterentwickelt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir heute keine Softshell-(Polyester)-Jacke mehr kaufen würde.

Ein „Neuer“ musste her. Schon seit Jahren eigentlich. Aber das sind tatsächlich Entscheidungen, die ich bewusst lange reifen lasse. Ein Mantel oder eine Jacke ist ein großer und wichtiger Teil einer Garderobe und nicht „mal eben so“ genäht. Dieser „Neue“ jedenfalls sollte theoretisch die gleichen Eigenschaften besitzen wie der „Alte“. Nur besser. Mein Wunsch war ein Mantel für Temperaturen zwischen fünf und 15 Grad. Für kälteres Winterwetter habe ich ja meine Tosti Jacket. Einen leichten Regenschauer sollte der „Neue“ auch überstehen können, gleichzeitig aber bitte möglichst kunstfaserfrei und damit quasi kompostierbar sein. Mein ursprünglicher Plan war ein Dunnerkiel von Rabaukowitsch mit diesem Stoff als Oberstoff. Damit hätte ich im Prinzip eine nachhaltige Kopie meines Softshellmantels genäht. Aber dann kam alles anders.

Ich hatte nämlich nicht nur für mich eine neue Jacke geplant, sondern auch für meine Kinder. Sie sollten endlich – statt der bei uns bisher omnipäsenten Softshelljacken – natürliche Wollwalkjacken für die Herbstzeit bekommen. Also ließ ich mir im Sommer massenhaft Stoffproben für Bio-Walk- und Wollstoffe zusenden und war … begeistert. Zeitgleich hatte ich bei Ebay Kleinanzeigen einen Wollwalkmantel für Kinder gefunden und kurzerhand gekauft (da habe ich wohl schon geahnt, dass es zeitlich knapp werden könnte, vier Herbstjacken auf einmal zu nähen). Ein Schnäppchen! Ein Ärmelbündchen war zerrissen, es auszutauschen ein Kinderspiel. Als ich diesen gekauften Kindermantel reparierte, schaute ich mir die (sehr simple, aber clevere) Konstruktion ganz genau an und war davon so inspiriert, dass ich schließlich meinen ursprünglichen Dunnerkiel-Plan über den Haufen warf. Statt dessen entwarf ich einen ganz neuen Woll-Dunnerkiel mit Anlehnungen an den Mantel meiner Tochter. Das Ende vom Lied ist übrigens, dass meine Kinder immer noch keine Walkjacken haben und die alten Jacken der letzten Jahre auftragen müssen. Dafür kann ich nun meinen neuen Mantel spazieren führen. Man muss eben Prioritäten setzen.

Wunderschöner Bio-Wollloden von Deichschafen mit Elbblick.

Der Stoff aus dem die Mantelträume sind

Ich habe sehr, sehr, seeehr viele Stoffproben von Woll- und Walkstoffen gesammelt, bevor ich mich letztendlich für diesen Bio-Wollloden von Elbwolle via Lebenskleidung entschieden habe. Bei einem so hochpreisigen Material [ca. 50 Euro pro Meter] kann ich es nur wärmstens empfehlen, das Angebot der meisten Händler zu nutzen und sich kleine Fühlproben und Muster zuschicken zu lassen. Der Wollloden hat bei mir das Rennen gemacht, weil dieses Grau genau mein Grau ist. Und weil er von der Elbe und damit quasi aus der Region kommt. Der Loden ist kaum zu vergleichen mit den sonst üblichen sehr weichen (Merino-) Wollwalks. Er ist fester, so gut wie nicht dehnbar, locker gewebt, dabei relativ dicht gewalkt, aber nicht dick. Er wirkt auf mich sehr haltbar und stabil und hat definitiv mehr Stand als ein Wollwalk. Dafür ist er aber auch viel… kratziger. Ja, man merkt schon, dass die Wolle nicht von einem wuscheligen Merinoschaf aus Australien stammt, sondern von bockigen Deichschafen in Norddeutschland. Die Norddeutschen sind eben etwas „herber“. Mir persönlich ist das sympatisch – in jeder Hinsicht. Ich trage meinen Mantel allerdings auch nicht auf der nackten Haut und bin insgesamt nicht wahnsinnig empfindlich bei Wolle. Andere Wollloden, die ich als Proben hier habe, sind wesentlich dichter gewalkt, dafür aber auch sehr schwer. Mein Mantel ist also am Ende nicht besonders wind- und wasserdicht, aber angenehm leicht. Nieselregen überstehe ich trotzdem trocken, rieche dann aber zugegebenermaßen ordentlich nach Schaf. Mööööh.

Änderungen am Schnittmuster

Vom usprünglichen Dunnerkiel ist bis auf den vorderen Einsatz und die Ärmel ehrlich gesagt nicht viel übrig geblieben. Vieles habe ich einfach weggelassen und so manches neu hinzugebastelt. Nach dem Vorbild des Disana-Mäntelchens fügte ich am Schnittmuster vorn zwei Teilungsnähte ein, in die ich diese tollen, tiefen Taschen integrieren konnte. Außerdem teilte ich das Rückenteil: Es erhielt eine obere Passe und eine Mittelnaht. Anhand der Mittelnaht hätte ich später Passformkorrekturen vornehmen können – hab ich nicht. Eigentlich hatte ich den Mantel nämlich viel figurbetonter geplant, aber dieses leicht oversizige, eggshapige gefiel mir am Ende so gut, dass ich nichts an der Weite geändert habe. Weil ich so oft Rucksäcke trage und große Kapuzen dabei als störend empfinde – und auch weil eine Kapuze nicht so recht zu dem etwas klassicheren Bild, das ich von meinem Mantel im Kopf hatte, passen wollte, habe ich die Kapuze weggelassen und ein neues Kragenteil gezeichnet. Auf Innenfutter wollte ich weitgehend verzichten, daher bekamen nur die vorderen Mittelteile, der Kragen und die hintere Passe jeweils ein Futter bzw einen Beleg. Dafür habe ich einen Rest dunkelgrauen Nosh-Jersey verwendet. Diese Kombination von unelastischem Wollloden mit sehr elastischen Jersey hat mich allerdings einige graue Haare gekostet – die letzten Falten im Jersey hab ich dann auch einfach drin gelassen. Das nächste Mal würde ich wohl doch lieber mit einer Webware füttern – Flanell vielleicht.

Dunnerkiel mit Streifenkarl drunter.

Die vermutlich innovativste und zugleich simpelste Änderung, die ich vorgenommen habe, betrifft den Reißverschluss. Den habe ich nämlich erst ganz zum Schluss als allerletztes aufgenäht statt ihn irgendwann zwischendrin einzunähen. Auch dieses Detail habe ich mir am Disana-Mäntelchen abgeguckt. Mein erster Gedanke war zwar: „Krass, so ein teurer Mantel und dann so billig verarbeitet.“ Aber beim Reparieren des Bündchens wurde mir schnell klar, dass das eigentlich eine sehr nachhaltige Methode ist. Denn was geht an so einem Mantel in der Regel als erstes kaputt? Genau – der Reißverschluss! (Und manchmal auch die Ärmelbündchen.) Also ist es doch völlig logisch und sinnvoll, die „Verschleißteile“ so anzubringen, dass sie schnell und einfach ausgetauscht werden können. Mal ganz abgesehen davon, dass ich noch nie in meiner Nähkarriere so easypeasy einen Reißverschluss angebracht habe. Das Leben kann so einach sein!

Der Hack mit dem Reißverschluss.

Ach ja: Da ich leider keinen (Metall-)Reißverschluss gefunden habe, der sich optisch gut in das helle Grau des Wolllodens integriert hätte, habe ich beschlossen, dass mein Mantel eine Reißverschlussabdeckung haben müsste, damit der Reißverschluss im geschlossenen Zustand unsichtbar bleibt. Diese Abdeckung entsteht quasi „automatisch“, indem man an der vorderen Mitte einige Zentimeter (in meinem Falle vier) hinzufügt. Der Reißverschluss wird dann knappkantig so angenäht, dass die Zähnchen vier Zentimeter von der Kante entfernt sind. Dadurch ergibt sich auf der rechten Mantelseite der Untertritt und auf der linken die Reißverschlussabdeckung. Easy as hell! Diese Abdeckung bleibt bislang ganz von allein schön ordentlich liegen. Solange sie nicht aufklafft, bringe ich auch keine Knöpfe oder sonstige Befestigungsmöglichkeiten an, um den cleanen Look nicht zu stören.

Ärmelbündchen nach der Anleitung von Schneidernmeistern.

Als kleines persönliches Highlight habe ich mir versteckte Ärmelbündchen mit Daumenloch nach dem Tutorial von Schneidernmeisten eingenäht. Und ich zelebriere regelrecht diese nun überlangen Ärmel. Denn wenn man wie ich mit Affenarmen gesegnet und jahr(zehnt)elang mit etwas zu kurzen Ärmeln durch Leben gestiefelt ist, weiß man richtig schön lange Ärmel im Herbst wirklich zu schätzen. In diesem Fall habe ich sie mal wieder standardmäßig um vier Zentimeter verlängert. Ebenfalls verlängert – nämlich um drei Zentimeter ist das ganze Mantel. Aber nur, weil ich den Reißverschluss nicht kürzen wollte und der diese Länge vorgegeben hat.

Auf ein Bindeband oder eine Raffung in der Taille wie im Originalschnitt habe ich übrigens verzichtet. Das hätte einfach nicht zu dem skandinavisch-klaren Stil gepasst. Und außerdem sind Loden und Raffungen nicht unbedingt kompatibel. Mein urspünglicher Plan sah vor, den Mantel statt dessen deutlich zu taillieren und auf Figur zu bringen. Aber diese sportliche Lässigkeit der Originalweite gefiel mir so gut, dass sie bleiben durfte. Das passt irgendwie auch viel besser zu mir als die eher damenhafte A-Linienform.

Genäht habe ich übrigens „obenrum“ eine Größe 40 entsprechend meiner Schultermaße. Ich finde, die Schultern müssen sitzen, sonst wirkt so ein oversized geschnittener Mantel schnell sackig. Ab der Taille hab ich dank meines schmalen Popöchens auf Größe 36 gradiert. Trotzdem hat der Mantel noch ordentlich Mehrweite.

Dunnerkiel mit Sunday Everday Sweater und einer alten Herrenjeans.

Was ich nächstes Mal anders machen würde

Erstens: Keinen Jersey als Futter bzw. Beleg verwenden. Der Wollloden von Lebenskleidung ist tatsächlich fast gar nicht dehnbar und beim Vernähen von nicht nicht dehnbarer Webware mit elastischem Jersey entstehen zwangsläufig unschöne Falten. Es sei denn, man benutzt einen Obertransportfuß – hab ich aber nicht. Darum lieber eine schöne Webware dazu kombineren. Bei Wollwalk kann das ganze übrigens schon wieder ganz anders aussehen. Wenn der Wollstoff (leicht) dehnbar ist, kann ein Futter aus Jersey durchaus Sinn machen. Zweitens: Den Kragen hinten oben etwas schmaler zuschneiden. Zwar finde ich es ganz schön, dass sogar mein sehr, sehr dicker Wollschal unter den Kragen passt und ich den Mantel dann noch bequem schließen kann. Aber im Nacken hätte ich eden Kragen gern etwas halsnäher (und wärmer) gehabt. Und drittens: Die Ärmel etwas verschmälern. Da die Ärmel nicht gefüttert sind, fallen sie ziemlich weit aus. Eine etwas schmalere Ärmelform wäre vermutlich optisch ansprechender. Andererseits passen unter die weiten Ärmel bestimmt auch dickere Pullover und Jacken, sodass ich meinen ungefütterten Mantel möglicherweise sogar im Winter weitertragen kann. Zumal „Winter“ hier in Niedersachsen selten mit Schnee, Eis und Temperaturen unter Null zu tun hat. Vielleicht passe ich die Ärmelform eines Tages noch einmal an. Aber erst einmal wird mein Woll-Dunnerkiel nun eine ganze Weile probegetragen.

Fazit

Ich liebe diesen Mantel. Er ist genauso, wie ich ihn haben wollte, obwohl er eigentlich ganz anders geplant war. Zum Glück wird man bei solchen Experimenten hin und wieder auch positiv überrascht. Ja, es hätte nach hinten losgehen können. Ja, ich hätte anderthalb Meter besten Wollstoff versauen können… Nein, ich habe natürlich kein Probeteil genäht, sondern direkt den guten Stoff angeschnitten (büschen Muffensausen hatte ich schon). Aber ich habe natürlich auch immer wieder verglichen und gemessen, überlegt und geplant. Mehrere Wochen lang. Ich habe den Mantel extra so genäht, dass ich ihn gut ändern und anpassen kann, z.B. an der mittleren Rückennaht oder an den Seitennähten, die ich einzeln und nicht zusammen versäubert habe. Ich habe ganz bewusst sehr achtsam und sparsam genäht, sodass von den gekauften drei Metern nun noch fast anderhalb Meter übrig sind. Genug, um noch mindestens eine Kinderjacke daraus zu nähen. Die lieben Kleinen werden also nicht ganz leer ausgehen.

Dieser Woll-Dunnerkiel ist genau die eierlegende Wollmilchsau, die ich mir immer gewünscht habe. Er ist ein bisschen klassisch durch seine zurückhaltende Farbe und das edle Material. Und gleichzeitig sportlich dank des Reißverschlusses und dem lässigen Kragen. Und insgesamt so wunderbar clean und schlicht, dass er zu so ziemlich ALLEM passt, was meine Garderobe derzeit zu bieten hat. Ich kann diesen Dunnerkiel mit Leichtigkeit up- oder downstylen, je nachdem, wonach mir gerade ist. Und obwohl ich jetzt riesig Bock hätte, noch drei weitere solcher Dunnerkiels zu nähen, brauche ich gar keinen weiteren. Ich hab jetzt schließlich einen für alles. Was muss dein Einerfüralles haben und können?

  • Ulrike

P.S.: Wer sich jetzt fragt, wie das mit dem Fahrradfahren in einem fast knielangen Mantel funktioniert. Das Zauberwort heißt Zweiwegereißverschluss.

P.P.S.: Wer sich nun wundert, warum ich kein Wort über die Anleitung verloren habe… ich hab sie nicht gelesen und kann darum nicht wirklich viel dazu sagen. Ich habe so viel am Schnitt und der Konstruktion geändert, dass ich mich überhaupt nicht an die Anleitung halten konnte. Ein schneller Blick sagt mir, dass sie mit 74 Seiten und vielen Bildern sehr ausführlich ist. Insgsamt erscheint mir das Schnittmuster auch nicht sonderlich kompliziert. Als erster Jacken- bzw. Mantelversuch für fortgeschrittene Anfänger scheint mir der Schnitt daher durchaus empfehlenswert zu sein. Er ist definitiv deutlich einfacher konstruiert als die Tosti Jacket.

SchnittmusterDunnerkiel von Rabaukowitsch mit den beschriebenen Änderungen
StoffBio-Wollloden von Elbwolle und Bio-Bündchen beides via Lebenskleidung
Label aus SnapPap bestempelt und mit einer Niete befestigt

20 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Susanne sagt:

    Hallo Ulrike, was für ein mutiges Projekt, er ist wirklich schön geworden. Prima Idee auch mit deinen Bündchen und dem Reißverschluss. Ich habe einen alten Walkmantel, da werde ich mir ebenfalls Bündchen einnähen, dann zieht’s nicht mehr beim Fahrradfahren.
    Ich wünsche dir viel Spaß mit deinem Mantel
    VG Susanne

    1. Ulrike sagt:

      Hallo Susanne,
      danke für deine lieben Worte!
      Tatsächlich kann ich mir ein Leben ohne Ärmelbündchen gar nicht vorstellen. An meinem Tosti fehlen die mir sogar. Vielleicht nähe ich noch welche an…
      Ganz liebe Grüße, Ulrike

  2. Nria sagt:

    Wow! Ich bin sehr begeistert von dem Mantel; die Form ist minimalistisch, aber raffiniert. Der Reißverschluss ist wirklich gar keine schlechte Idee! Bei meiner Winterjacke musste ich auch als erstes RV und Bündchen reparieren (bzw. deren Gummis austauschen). Wer nicht nähen kann, wirft das Teil vermutlich so oder so weg und kauft eine neue Jacke :-/
    Ja, Jersey als Futter für unelastische Stoffe ist eine haarige Angelegenheit, das würde ich eher nur bei Kleinteilen machen.
    Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt!

    1. Ulrike sagt:

      Hallo Nria,
      lieben Dank! Ich mag das Ergebnis auch sehr, sehr gern. Und den Reißverschlusshack versuche ich jetzt öfter mal zu übernehmen. Ich glaube, das macht wirklich Sinn.
      Liebe Grüße, Ulrike

  3. Jutta sagt:

    Liebe Ulrike, den Mantel würde ich sofort so nehmen 😊 einfacher superschnell. Der cleane look, das tolle Material, deine Ideen zu den Modifizierungen. Den Reißverschlusstipp werde ich mir auch mal klauen. Ich hab noch einen Wollmantel hier, bei dem ich zu faul bin 6 große Druckknöpfe, die ich noch besorgen müsste, anzunähen. Deshalb wird der bisher ohne Verschluss getragen. Aber auf so eine einfache Idee wäre ich nicht gekommen… deine blogposts sind immer toll. danke! Liebe Grüße, Jutta

    1. Ulrike sagt:

      Hallo Jutta,
      das geniale an dem Reißverschlusshack ist ja, dass man später sogar Knöpfe anbringen könnte, wenn man keine Lust mehr auf Reißverschluss hat.
      Ich bin froh, dass ich dich mit meiner kleinen Entdeckung inspirieren konnte.
      Liebste Grüße, Ulrike

  4. Moni sagt:

    Ach wie schön ist dieses Hobby nähen? Mir geht das Herzchen auf, wenn ich lese, wie glücklich jemand ist, wenn er nicht nur das perfekte Kleidungsstück genäht hat, sondern auch noch einen vorhandenen Schnitt nach den eigenen Vorlieben angepasst hat. Das ist doch einfach eine tolle Sache, sowas findet man eben nicht im Geschäft. Und mit der Arbeit und dem Stolz, der darin steckt, wird man den Mantel immer mit Liebe tragen und ist völlig unanfällig für „Fast Fashion“. Klasse!

    1. Ina sagt:

      Liebe Moni, dein Kommentar trifft meine Gedanken auf den Punkt! Dem möchte ich mich anschließen liebe Ulrike! Sei stolz auf so ein tolles Unikat! Ich bin schockverliebt und tüftel schon gedanklich an meinem Dunnerkielhack aus Walk.. Danke für die großartige Inspiration! Ina

      1. Ulrike sagt:

        Ganz, ganz lieben Dank, liebe Ina! Ich freue mich immer, wenn ich meine LeserInnen inspirieren und motivieren kann.
        Den Dunnerkiel zu nähen macht wirklich Spaß, du wirst sehen!
        Alles Liebe, Ulrike

  5. Kirsten sagt:

    Liebe Ulrike,
    ich bin immer wieder fasziniert, was Du aus Schnitten, Stoffen und eigenen Ideen und Vorstellungen wunderschön zusammenstellst. Der Mantel ist ein Traum und bestimmt der perfekte Alltagsbegleiter. Ich wünsche Dir ganz viel Freude an deinem neuen wärmenden Freund.
    Kirsten

  6. Fliederallala sagt:

    Liebe Ulrike,
    Nun erst mal ein dickes Dankeschön an Dich! Ich finde Deinen Account und Blog so inspirierend, lehrreich und hilfreich! Es gibt nicht mehr allzu viele Näh-Bloggerinnen, denen ich folge. Viele vernachlässigen ihren Blog, manch andere sind einfach nur als Designnäherinnen unterwegs und verkaufen ein paar Monate später ihre Kleidung wieder, weil sie zu viel haben. Find ich ängstlich total ätzend.
    Aber Dein IG-Account bzw. Blog bilden eine echte Ausnahme! Vor allem Deine nachhaltigen Ideen sprechen mich an und triggern natürlich mein schlechtes Gewissen in Sachen Okömaterial und bringen mich dazu, mein Stoffkauf-und Nähverhalten doch mal langsam zu überdenken.
    Du siehst, Du bist also ne richtige Influencerin im positiven Sinne ;-)
    Den Dunnerkiel möchte ich auch noch für mich nähen. Ich könnte mir nun vorstellen, dass ich mir auch einen aus Wolle nähe, also vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen! Mach bitte, bitte weiter so!

    1. Ulrike sagt:

      Oh, was für liebe Worte! Vielen, vielen Dank! So etwas gibt mir immer viel Kraft. :-)
      Ich bin froh, wenn ich dich und andere sinnstiftend inspirieren konnte… quasi als Sinnfluencerin. ;-)
      Herzliche Grüße und viel Spaß mit deinem eigenen Dunnerkiel,
      Ulrike

  7. Christina sagt:

    Wow! Was für ein wunderbarer Mantel und was für ein inspirierender Beitrag!
    Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, alles so genau auf zu schreiben. Das hilft mir so oft bei meiner Näherei weiter!
    Den Reißverschlucss „Hack“ werde ich mal direkt für meine Wollwalk „Frau Ava“ anwenden. Die „schließe“ ich bisher mit zwei Knöpfen und ärgere mich jedes Mal, dass auf dem Fahrrad alles auffliegt und ich frieren muss. Das wird sich nun ändern…wie so oft denke ich „dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin“ 😄
    Grüße Christina

    1. Ulrike sagt:

      Hallo Christina,
      manchmal machen die ganz kleinen Hacks den großen Unterschied. Und das tolle an der Methode ist ja, dass du sogar irgendwann später einmal den Reißverschluss wieder abtrennen und doch Knöpfe anbringen könntest. Und schwupps hätte der Mantel wieder einen ganz neuen Look. ;-)
      Viel Spaß mit deiner Frau Ava,
      Ulrike

  8. Karin Neff Lehmann sagt:

    Liebe Ulrike,
    ihr Wintermantel ist ein Traum und steht Ihnen hervorragend! Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung wie Sie diesen Mantel gefertigt haben. Wer sowas kann ist Handwerkerin und Künstlerin zugleich. Danke, dass Sie diesen Blog schreiben. Ich bin Nähanfänger und zufällig auf Ihren Blog gestoßen. Es ist herrlich zu lesen was andere können – Hut ab!
    Viele Grüße aus dem Süden,
    Karin

    1. Ulrike sagt:

      Hallo liebe Karin,
      ganz lieben Dank für dieses schöne Kompliment.
      Auch ich habe mal als Nähanfänger begonnen – Übung macht den Meister.
      Viel Spaß mit diesem tollen Hobby und bis bald mal wieder,
      Ulrike

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